Marketing

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Mundpropaganda

Damit unser Ridesharing-System funktionieren kann brauchen wir sehr viele Teilnehmer*. Wir müssen viele Autofahrer* überzeugen. Und wir müssen sie so lange bei der Stange halten, bis die kritische Masse erreicht ist.

Unsere Idee ist zwar nicht schwer zu verstehen, aber doch so komplex, dass man sie nicht eine Werbebotschaft verpacken kann, die man per Anzeige schalten kann. Deshalb setzen wir auf Mundpropaganda. Am besten überzeugt man die Leute in einem persönlichen Gespräch. Vielleicht geht es auch über soziale Medien und ein Erklärvideo. Wichtig ist aber die persönliche Empfehlung.

Identifikation

Wir haben gegenüber der Konkurrenz einen mächtigen Vorteil: Es gibt gute Gründe, gerne für uns Werbung zu manchen: Unsere Firma gehört nicht irgendwelchen Akionären, sondern der Crowd. Wir machen keine privaten Gewinne, sondern arbeiten für das Gemeinwohl. Bei uns dürfen die Nutzer* mitbestimmen. Wir machen Werbung für die gemeinsame Sache von uns allen.

Wir brauchen die Identifikation dringend, weil die potenziellen Teilnehmer eine Weile durchhalten müssen, bis es funktioniert. Wir präsentieren unser System nicht als fertige Lösung, sondern als etwas, an dem wir gemeinsam arbeiten und auf das wir uns freuen. Zum Beispiel wollen wir eine Heatmap instalieren, auf der man sehen kann, wo in Deutschland bereits wieviele Fahrten angeboten werden. Oder, wenn man als Mitfahrer* die App anmacht und keine Fahrt angeboten wird, bekommt man Hinweise, wie man aktiv werden kann, damit sich das ändert.

Modellregionen

Es ist wichtig, erst einmal Modellregionen zu etablieren, die beweisen, dass das System funktioniert. Wenn in einer Region (z.B. Fläming) genügend Leute mitmachen, funktioniert innerhalb dieser Region das System schon mal und auch der interregionale Verkehr in andere Modellregionen (z.B. Fläming-Südbaden). Funktionierende Teilsysteme haben dann Signalwirkung und erzeugen Medienresonanz.

Modellregionen können durch Bürgerengagement entstehen, insbesondere in Bereichen, wo der Leidensdruck durch mangelhafte öffentliche Verkehrsmittel sehr hoch ist. Regionale Iniziativen werden durch Netzwerkarbeit, Beratung und bereitstellung von Software unterstützt.

Autobahnen

Auf den Autobahnen kann Wifaz am schnellsten funktionieren, einfach weil dort so viele Autos fahren. Schon wenn wir einen relativ geringen Prozentsatz der Fahrer* mobilisieren, haben wir dort eine hohe Teilnehmer*dichte. Wenn einen z.B. jedes 1000ste Auto mit nimmt, kommt man als Mitfahrer* auf der Autobahn immer noch schnell weg. Außerdem kann man bequem in der Raststätte sitzen, während man auf den Lift wartet. Wenn die Teilnehmer*quote höher wird, kann man die Mitfahrer* den Fahrern* sehr genau zuordnen. Durch einfaches Umsteigen an einer Raststätte kommt man dann schon recht nahe zum Ziel. Die ist ein Grund, warum wir zunächst eine Mitfahrzentrale betreiben wollen.

Probetage

Auch wenn wir viele Leute erreichen, gibt es das Problem der kritischen Masse immer noch. Wenn die ersten es versuchen und keinen Erfolg haben, werden sie sich enttäuscht wieder abwenden. Wenn dann die nächsten kommen, wird es denen genauso gehen usw. Um dem vorzubeugen, werden wir in der Anfangsphase NICHT allgemein empfehlen, das Ding täglich zu benutzen. Statt dessen wird es in regelmäßigen Abständen Probetage geben (z.B. monatlich). An diesen Tagen rufen wir alle dazu auf, das System zu benutzen. So kann man ausprobieren, wie weit wir schon sind. Wie hoch die Vermittlungsquote ist. Wie gut man als Mitfahrer* vorankommt. Und auch reale Erfahrungen und Daten sammeln, anhand derer man die Software weiter entwickeln kann. Die Ergebnisse und Stories dazu können an die Presse weitergeleitet werden und so haben wir regelmäßig Werbung.